Kalzit

1. Zielsetzung

Ziel des Experiments ist es, die optischen Eigenschaften von Kalzit, insbesondere die doppelte Lichtbrechung, sichtbar zu machen. Dabei soll beobachtet werden, wie sich Licht in einem Kalzit-Kristall verhält. Außerdem wird untersucht, welche weiteren Experimente mit Kalzit möglich sind und wie man ihn theoretisch zur Bestimmung der Sonnenposition bei bedecktem Himmel nutzen könnte, ähnlich wie es die Wikinger getan haben.

2. Versuchsaufbau

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Benötigte Materialien:

 Durchführung:

Der Kalzit-Kristall wird auf ein Blatt Papier mit Text plaziert. Durch den Kristall erscheinen jeder Buchstabe doppelt, durch die sogenannte doppelte Lichtbrechung.

Dann wird der Kristall langsam gedreht damit sich eines der beiden Bilder bewegt, das andere stehen bleibt.

3. Ergebnisse

Dieses Phänomen ist bei anderen Mineralien kaum so stark ausgeprägt wie bei Kalzit.

Kalzit bricht Licht in zwei verschiedene Strahlen, dies führt zur sichtbaren Verdopplung des Bildes unter dem Kristall.

Beim Drehen des Kristalls ändern sich Helligkeit und Position der Bilder, was die Richtung der Lichtwellen (Polarisation) beeinflusst.

4. Schlussfolgerung

Das Experiment zeigt eindrucksvoll die doppelte Lichtbrechung und die Fähigkeit von Kalzit, polarisiertes Licht sichtbar zu machen. Dies ist nicht nur physikalisch faszinierend, sondern hatte auch praktische Anwendung in der Geschichte.

 Die Wikinger sollen Kalzit-Kristalle (vermutlich Islandspat) genutzt haben, um die Position der Sonne selbst bei bedecktem Himmel zu bestimmen. Durch das Erkennen der Polarisation des Himmelslichts konnten sie die Richtung zur Sonne abschätzen und so ihren Kurs nach Norden oder Süden halten.

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